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Hope Vision One als Helmlicht

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Helmmontage der Hope Vision One.

Die Tage hab ich meine Hope Vision One endlich mal als Helmlampe getestet. Bisher bin ich immer mit am Lenker festmontierten Licht gefahren und dies war nun meine erste Erfahrung mit Licht auf diese Art und Weise.

Montage:
Die Leuchte wird auf eine Plastikplatte montiert (eine Schraube M4) und dies dann mit einem Klettverschluss auf dem Helm montiert. Das ganze hält super, sofern die Länge des Klettverschluss mit der Position der Lüftungsschächte übereinstimmt. Ich konnte an meinem Helm die Lampe nur um dem Mittelsteg wickeln. Der Abstand zu den nächsten Lüftungslöchern war für die Länge des Klettverschlusses zu gross und ein befestigen unmöglich. Dies trifft bei allen vier im Haushalt vorhanden Helmen zu. Ein Schwachpunkt. Klar kann man die Lampe einzig am Mittelsteg montieren, dann wär aber ein kürzer Klettverschluss mit einer dann ausgewognen Verteilung der beiden Klettflächen wünschenswert. Oder eben länger damit es passt. Oder es werden zwei Standardlängen beigelegt (wird ja nicht die Welt kosten).

Trotz der reinen Mittelstegmontage war es möglich die Hope Vision One bombenfest zu zurren, aber das war schon ne knappe Angelegenheit. Hope hat hier eindeutig Nachbesserungsbedarf.

Tragekomfort:
Es war meine erste Erfahrung mit Helmlicht und ein Vergleich fällt mir schwer. Die Hope Vision One ist eigentlich sehr leicht. Da die Batterien aber direkt eingesetzt werden bringt es die Lampe am Ende dann doch auf 265 Gramm Gesamtgewicht. Es hat ne Weile gedauert bis ich mich daran gewöhnt hatte. Der Helm muss sehr fest auf dem Kopf sitzen da er durch das Gewicht der Helmlampe sonst sehr schnell verrutscht. Beim ersten ride dachte ich nach ner Stunde: wann ist es endlich vorbei. Nach anderthalb Stunden war alles wieder ok und ich hab sie garnicht mehr gemerkt. Ich denke hier muss man sich einfach dran gewöhnen, den richtigen Schwerpunkt und Sitz des Helmes finden.

Hope Vision One inklusive 4 AA Batterien.

Leuchtkomfort:
Geil! Warum hab ich vorher ne nen Helmlicht getragen?  Endlich sieht man immer genau dort etwas wo man hinschaut. Fantastisch. In Kurven wo der Blick den Kurvenausgang sucht, ein festmontiertes Licht diesen aber überhaupt nicht ausleuchtet, sieht man endlich das was man sehen will. Ein Blick nach rechts oder links – immer ist das Licht dort wo man hinschaut. Ein unglaublicher Komfort – besonders im Gelände aber auch auf der Strasse.

Leider viel zu langes und gleichzeitig zu kurzes Klettverschluss. Der einzige Schwachpunkt.

Fazit:
Ich hatte ja Überlegungen eine zweite Hope Vision One zu kaufen um eine festmontiert und eine als Helmlicht zu nutzen. Ich würde sogar ganz auf die festmontierte verzichten, gäb es nicht noch andere Verkehrsteilnehmer die das aber so garnicht guf finden würden. Ich werde aber erstmal noch eine paar weitere Testfahrten machen und dann entscheiden. Bock hab ich, sofern sich der Tragekomfort auch noch einstellt wie gewünscht.

5 Kommentare

  1. Schön, wenn es dir gefällt! Ich hab hier ja auch noch meine Magicshine 808, die ich ja als Helmlicht nutzen will. Ich hoffe, dass ich am Wochenende endlich mal zum testen komme. Ich hab ja noch das Problem, dass ich noch nicht genau weiß wohin mit dem Akku. Entweder hinten an den Helm oder mit Verlängerungskabel in die Trikottasche. Oder ich trage einen Rucksack, was mich prinzipiell auch nicht weiter stört.

    • Und, geschafft die Lampe zu testen? Spontan würde ich ja Kabel und Trikottasche denken. Rucksack + Kabel ist auch immer nen ganz schönes Gefummel beim Auf- und Absetzen.

  2. Naja – das Gewicht mag nicht viel erscheinen – aber am Helm spürt man jedes Gramm und dadurch, dass sie ganz oben auf dem Helm thront, hat sie auch einen guten Hebelarm, was Auslenkungskräfte des Helms betrifft.

    Hatte am Helm bisher nur ein paar mal meine Silva x-Trail. Da wiegt der Lampenkopf 80g und wird auch etwas mehr Richtung Helmfront montiert. Akku-Fach dann in der Rückentasche. Praktisch ist sowas schon, auf dem Trail. Einziger Nachteil wird bei Nebel, dichtem Nieselregen oder Schneien offenbar: Du blendest dich selbst. Da ist dann wieder das Lenkerlicht besser.

    • Jepp, man merkt wirklich jedes Gramm. Ne Montage vorn am Helm kann aber gerade auch ganz schön den Helm ins Rutschen bringen, oder? Die Frage bleibt halt, wie wäre die Pefekte Helmlampe: Gewichtslos mit genialem Licht und nie leer werdenen Akkus 🙂

  3. Mir hat mal ne Stirnlampe das Rennen gerettet als bei Rad am Ring mit in der Nacht die komplette Frontbeleuchtung ausgefallen ist und ich nur mit ner kleinen Stirnfunzel heimgerollt bin.
    Hatte auch ne Helmlampe bei nem Mitstreiter getestet, aber das unmittelbare Gefühl an der Stirn war mir dann doch lieber. Sehr komisch, dass die Lampe direkt auf der Stirn bei fast gleichem Gewicht mir deutlich leichter vorkam, als die auf dem Helm montierte.
    So oder so, ist mir beides für den normalen Gebrauch zumindest hier in der Gegend zu unsicher. Bei dem Verkehr müsste ich mir ne komplette Laterne ans Rad binden, um mich einigermaßen sicher zu fühlen.

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