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Jærtrillen – 80 km mit Gummibeinen

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Schon mit heute morgen beim Aufwachen (oder besser geweckt werden durch die Kindern :)) gemerkt, kein guter Tag für Höchstleistungen. Schlapp. Frühstück, umziehen und zum Start radeln. Es war wieder eines der Rennen wo ich wunderbar mit dem Radl anreisen konnte. Es war nicht kalt, aber wie immer windig. Startnummer abholen und versuchen warm zu bleiben bzw. sich weiter warm zu fahren. Aber das ging recht schwer. Ich fühlte mich so träge, so dick, so als ob da 200 kg auf dem Rad sitzen. Ich versteht was ich meine? Ich glaub die eher schlechte Ernährung mit zuviel Schoki der letzten Tage war alles andere als gut. Auch wenn es lecker war.

Heute gabs nen gemeinsamen Start für alle. Wieviele am Start waren weiss ich nicht genau – irgendwas um die 200 vielleicht. Es ging den ersten Teil gleich mal mit Gegenwind los. Das Feld blieb zusammen, keiner machte so recht Tempo. Der Schnitt lag auf den ersten 5 km vielleicht bei 32 km/h. Aber es war insgesamt trotzdem eine sehr nervöse Atmosphäre. Immer wieder fuhren Leute vor für ne gute Position, machten dann aber kein Tempo und das grosse Bremsen ging los. Ich mag es immer nen Platz am Rand zu haben – links oder rechts, aber ich versuch mich selten in der Mitte wiederzufinden und einkeilen zu lassen.

Nach 15 km gabs eine 180 Grad Wende und aus dem Gegenwind wurde Rückenwind. Da ging dann die Post ab und es wurde geheizt. Es gab immer wieder ein paar Ausreisversuche die aber alle abgefangen wurden. Ich hatte eigentlich einen guten Platz recht weit vorn im Feld und konnte etwas entspannen. Vielleicht ein Fehler, denn ich rutschte wieder etwas nach hinten durch. Das ganze war kurz vor km 35. Km 35, 90 Grad Rechtskurve. Peng, der Rückenwind wurde zum Seitenwind und knallte voll rein und schon geschah es: das Feld teilte sich. Das ging ratzefatze ohne eine Chance den Abstand wieder einzufahren. Zu hoch das Tempo, zu stark der Wind. Naja, so fand ich dann meine Gruppe und fuhr mit denen dann auch mehr oder weniger bis ins Ziel.

Bin ein wenig enttäuscht das ich nicht weiter vorn im Feld war. Die knapp 80 km hab ich in 2:05:27 absolviert und war knapp 7 Minuten nach dem Sieger im Ziel. Klingt jetzt alles nicht so schlecht, aber auf nen 40er Schnitt (oder knapp dran) hatte ich schon gehofft. Aber zum Glück sind die lokalen Rennen nicht mein Jahresziel, sondern “nur” eine Trainingseinheit die Spass machen soll. Und trotz des Stresses und dem fehlenden Power in den Beinen, hat es das am Ende trotzdem.

p.s.: Hier noch der Link zu den beiden früheren Teilnahmen. Aktuelle Resultat sollte dort auch noch auftauchen.

p.s.s. Nun ist die Resultatliste online und hab Platz 72 von 209 Startern und benötigte 105,8 % der Gewinnerzeit was ca .7 Minuten mehr waren.

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2 Kommentare

  1. Verstehe Deine Enttäuschung, wenn es schonmal bessere Ergebnisse gegeben hat. Man ist ja immer geneigt, sich diese zur Messlatte zu machen, aber Du hast doch ganz andere Schwerpunkte im Moment und dann der Wind, der im Handumdrehen alles ändern kann.. Eine Portion Glück fährt bei guten Ergebnissen auch immer mit und ich denke, Dein Ritt kann sich sehen lassen – super Leistung!

    • Danke Thorsten. Ja, manchmal ist es schwer seine Leistung richtig einzuschätzen. 7 Minuten hinter dem Sieger klingt nicht viel, aber wenn man schonmal besser war …

      Habe aber eben nochmal nachgeschaut und meine Bestzeit von 2009 war quasi sogar schneller als der heutige Sieger. Da sieht man was der Wind heute “angerichtet” hat. Da kann ich dann wohl doch recht zufrieden sein bei längerem Nachdenken.

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