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bike & run

Regen kann so schön sein

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Gestern war so ein Tag: Wäre da nicht die strava Bicycling Australia’s Every Second Counts Challenge wär ich zu Hause geblieben. Die Challange hat es in sich – bis zum 22 August müssten 1788 km geschafft werden und da zählt jeder km. Jeder!

Draussen regnete schon den ganzen Tag. In den Nachrichten erwartete man teilweise bis zu 100 mm Niederschlag und es regnete auch am Abend – bei 14 Grad und Wind (das brauch ich eigentlich nicht erwähnen – Wind gibts hier IMMER. Windstille ist das Besondere und muss erwähnt werden).

Nass wird man bei Regen immer, nur nicht frieren sollten man.

Tief hingen die Wolken.

Nun gut, schön eingepackt und letztendlich ideal gekleidet gings raus. Und was muss ich sagen: Es war genial! Dank dem Regen erkennt man die Anzeige seines Garmin nicht mehr und plötzlich spielen Geschwindigkeit und Puls keine Rolle mehr. Die Natur hat sich verändert und alles sieht ganz anders aus. Unterwegs trifft man nur selten Menschen – bei dem Wetter will keiner raus – und man kann ganz allein ohne Leistungsdruck den Moment geniessen. So absurd es erscheinen mag, es war genial, ein tolles Gefühl. Das wurde dann noch ca. 10 km vor Ende mit dem Aufreisen des Himmels und einem Sonnenuntergang getoppt.

Nebenbei sprangen dann noch gute 72 km raus und ein wunderbares Kopftraining. Regen  ist, sofern man gut gekleidet ist und nicht friert, total egal und entspannt ungemein.

Das Foto täuscht: es war noch viel genialer!

Im Hintergrund die Fähre Stavanger – Hirtshals (DK).

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