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Wie geht´s mir – wie gehts weiter?

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IMG_3667In den zurückliegenden 7 Monaten war es hier im Blog sehr sehr ruhig geworden. Stille herrschte, ja manche sprachen schon von Totenstille. Doch dem ist nicht so. Nur gab es bei mir gravierende Veränderungen im Leben, die einfach alle Aufmerksamkeit, Konzentration und zuletzt auch alle Kraft auf sich zogen. Ich will hier gar nicht nochmals über die Hintergründe sprechen und wer mag kann einfach in der #107ten Velohome nachhören.

Doch so langsam haben sich viele Dinge bei mir geordnet und im Leben wird wieder Zeit zum Biken, Testen und dem gelegentlichen darüber Berichten. Im Bereich Bikeevents wird dieses Jahr nichts weiter passieren, ich hab um Luft zum Durchatmen zu bekommen alles abgesagt. Einzig die Teilnahme am Ötztaler Radmarathon 2015 hab ich noch nicht abgeschrieben, weiss aber das ich trainingstechnisch den letzten Jahren deutlich hinterher hänge. Ob ich also Zeit und Kosten auf mich nehme und dann in Sölden Starte, ist noch offen.

Gerade bin ich nämlich für ein paar Tage in den Dolomiten in Italien unterwegs um ein paar Höhenmeter zu machen und um zu schauen, wie es mir Leistungstechnisch so geht. Und ich merke, es läuft nicht so richtig gut am Berg was mich auch nicht wirklich verwundert, sondern meine Befürchtungen bestätigt. Mein Ziel mit der dritten Ötztaler Radmarathon Teilnahme wäre halt wieder die Zeit verbessern, gern mal unter 9 Stunden zu bleiben, und daraus kann ich eigentlich heute sagen: kann nix werden. Ich will den Ötztaler noch nicht ganz abschreiben und vielleicht gehe ich auch mit einem anderen Ziel an den Start. Das hängt sicher auch davon ab, wie ich die Wochen bis dahin trainingstechnisch so überhaupt hinbekomme. Den das ist meine grösste Herausforderung für die kommende Zeit: ein kontinuierliches Training.

Durch die genannte private Veränderung bin ich jetzt aller zwei Wochen Alleinerziehender Vater meiner beiden wunderbaren Töchter. In dieser Zeit fällt es mir schwer ein vernünftiges Training hinzubekommen, an ein Training in der frischen Luft ist nicht zu denken da ich entweder arbeiten bin oder mich eben um meine beiden Töchter kümmere. Und in der anderen, kinderfreien Woche, gibt es neben dem Job eben auch viele Dinge zu tun die in der Kinderwoche liegen geblieben ist. Jeder der ein Haus besitzt weiss wovon ich Rede. Das ganze hat dann teilweise sehr stressige Züge angekommen, so das ich selbst in einer Kinderfreien Woche nicht zum Biken kam. Daran muss ich etwas ändern den Kontinuität ist wichtig und für mich Elementar. Ich merke auch, wie schnell ich unausgeglichen bin sobald ich mich mal 2 Tage nicht bewege. Eine Trainingskontinuität in den neuen, sich wochenweise wechselnden Alltag zu bringen wird die Herausforderung sein.

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Und falls mir dies gelingt – und davon gehe ich jetzt mal aus auch wenn sich das superleicht in der Sonne sitzend im Urlaub sagen lässt – werde ich auch hier wieder öfters schreiben und berichten. Auch über die Produkte die hier noch teilweise zum testen rumliegen oder die ich mir in letzter Zeit so gekauft habe. Doch jetzt geniesse ich erstmal noch die Zeit in den Dolomiten. Heute – und vermutlich auch morgen – nicht auf dem Bike da ich mir gestern den einen erheblichen Reifenschaden eingebremst habe und Schlauchreifen kleben eben einfach dauert. Aber einfach mal im Liegestuhl liegen, ein Buch in die Hand nehmen und das Mobiltelefon für ein paar Stunden auch mal weglegen tut auch mal gut.

2 Kommentare

  1. Toi, toi, toi lieber Markus. Lebbe geht weiter. Du wirst das Kind (und die Kinder) schon schaukeln. Auf bald, mal!

  2. Schön das es hier weitergeht. Ich bin sicher, mit der Zeit wirst du eine gute Strategie finden um alles unter einen Hut zu bekommen.

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