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Wenn die Kilometer sich nur so wegrollen.

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Bianchi Ducti Corse - die Italiener haben es drauf.

Bianchi Ducti Corse – die Italiener haben es drauf.

Derzeit rollt es prima, die km fliegen – für meine Verhältnisse – nur dahin. Bisher hab ich in 2013 – Status heute, 21. April – 2.568,3 Trainingskilometer gefahren, hab gute 103 Stunden dafür invenstiert und 26.894 Höhenmeter zurückgelegt. Zahlen die wenig über die wirkliche Form aussagen, mich aber trozdem ein bissl zufrieden machen.

Bereits in der 10. KW Anfang März rollte ich 303,8km in 12h 4m bei 3.884 HM. Danach folge leider erstmal zwei Wochen Totalausfall dank Fieber, Übelkeit & Co. Einmal das Komplettprogram und nach zwei Wochen war gut. In der 13. KW stieg ich dann mit 257,4km in 9h 36m und 2.125 HM wieder ein. Etwas entspannter – Familienurlaub in Dänemark war angesagt. In den darauffolgenden beiden Wochen hielt ich ein ganz gutes Level: 14. KW mit 378,6km in 13h 6m und mit 4.119 HM, KW 15. mit 329,4km in 12h 8m und 3.564 HM. In der nun gerade ausklingenden KW 16 waren es 376,5km in 14h 13m und 4.910m.

Ich bin sehr zufrieden wie es läuft und das ich neben Familie und Selbstständigkeit in der Woche rund 13 Stunden (plus Umzieh- und Duschzeiten) fürs Training investieren kann. Dabei hat sich das Training etwas veränder. Am Anfang noch regelmässig 2 Stunden Touren am Morgen oder Abend. Jetzt eher max 2 – 3 solcher Touren pro Woche und am Wochenende dann eine lange Tour. Nach nem 100er kam nen 155er und nun am Samstag nen 210 km. Das werde ich so nicht weiterführen können, aber ich hab schon ein paar Ideen für ein paar weitere lange Vorbereitungstouren. Diese Woche wird aber erstmal ruhiger werden – es tut auch mal gut nen Gang runter zu Schalten, sich etwas zu erholen und Kraft zu sammeln. Sonntag steht nen lokales kurzes Rennen über 55 km an. Das werden 55km in Zone 5, immer am Limit. Kurz und knackig. Da ich die letzten beiden Jahre nicht dabei war, werd ich wohl in die letzte Startgruppe eingeordnet. Alles ok soweit, ich seh das als kleinen Formtest und harte Trainingseinheit zugleich. Freu mich schon darauf. Naja, für so ein Rennen will ich etwas ausgeruht an den Start gehen.

Trainingsplan?

Viele haben einen Trainingsplan um sich daran zu orientieren und effektiv zu trainieren. Eigentlich extrem clever, hilfreich und sinnvoll wenn man ein Ziel vor Augen hat. Mein Problem ist nur da sich mich mit solchen Plänen extrem schwer tu. Ich kann arbeiten, rackern, 6 Stunden-Touren bei durchschnittlich -6 Grad machen, im Regen fahren, morgens um 4:30 Uhr aufstehen um mich aufs Rad zu schwingen. All das mach ich mit viel Freude und genau das motiviert mich. Ich versuche meine Touren in mein ganzen Lebensrhythmus zu integrieren und mit Familie und Job zu vereinbaren. Daher steh ich eben auch am Wochenende so zeitig auf oder bin beim Kunden mit Rennrad um dann von dort noch 2h Training direkt anzuhängen. So viele Trainingsstunden bekomme ich nur hin weil ich mich jeden Tag aufs neue flexibel auf die Umstände einstelle. Es gibt keinen Tag der sich gleicht, ebenso keine Woche. Jeder Dienstag sieht anders aus. Ein Plan würde für mich einfach nicht funktionieren. Wenn das Wetter ätzend ist und ich vlt. im Büro viel zu hab oder kranke Kinder betreut werden müssen, dann wird eben das eben eventuell nen Ruhetag. Ausserdem hätte ich vermutlich nicht soviel Motivation nem Plan zu folgen und diesen Abzuarbeiten. Hab schon sonst genug Pflichten im Leben und ich bin ein ziemlich freiheitsliebender Mensch, mag die Flexibilität.

Danke

Mit jeder Woche steigt die Vorfreude auf LEL 2013. Ich bin gespannt, auch angspannt. Hab Ängste, viele Fragen und Ideen im Kopf die ich jetzt bald ordnen und klären muss. Auf dem Rad hat man eben auch viel Zeit zum Nachdenken 🙂 Aber eins muss auch mal gesagt werden: Das ganze ist natürlich nur möglich mit einer besseren Hälfte, die das ganze auch für gut befindet, unterstützt und mir den Freiraum gibt den ich dafür brauche. Und zwei wunderbare Töchter die sich immer wie wild auf Papa freuen wenn er nach Hause kommt und mich so antreiben, jedes Mal etwas schneller auf dem Rad zu werden.

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