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LEL 2013 – Anreise und Abreise (Teil 1)

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Da sitz ich nun hier mit tauben Fingern und steifer Hand und versuche mühsehlig meine Gedanken zum meiner London – Edinburgh – London Teilnahme zu ordnen und aufzuschreiben. Es gab ja schon nen Rückblick auf velohome.de in einer lockeren Plauderrunde und nun hier der schriftliche Versuch. Das ganze wird es auch Scheibchenweise geben – jeden morgen mindestens eine Woche lang gibts nen neuen Beitrag. Somit sollte das ganze dann als Leser auch noch Spass machen und nicht erschlagen.

Anreise und Abreise

Diesmal dauerte das Buchen des Tickets etwas länger als gewöhnlich. Hier in Norwegen gibts eigentlich meist nur ein oder zwei Airlines die eine Verbindung auf der Strecke a-b anbieten, ab Leipzig (bzw. Berlin hatte ich auch mit in die Überlegungen einbezogen) gab es eine grösser Auswahl. Also checkte ich alle möglichen Airlines nach Abflugzeiten, Wahl des Flughafens, Fahrradmitnahmemöglichkeit und Preisen. Am Ende landete ich bei der Lufthansa, die letztendlich nur wenige Euros teurer war als der Rest, dafür aber ab Leipzig via Frankfurt den London City Airport ansteuerte und das ganze zu humanen Zeiten. Billiger geht immer, aber dann muss man auch schon unter Umständen morgens um 6 Uhr an einem Flughafen 1,5 Stunden vor den Toren Londons sein, was nicht so ganz mein Fall war. Bezüglich der Fahrradmitnahme geht das bei Lufthansa auch recht gut, wenn auch etwas “kompliziert”: Verbindung raussuche, Lufthansa Hotline anrufen und Fragen ob Mitnahme möglich. Falls ja, Flug buchen und nochmal anrufen und Fahrradmitnahme Reservieren, die dann aber erst am Flughafen bezahlt werden muss. Einzig bei easyJet konnte man schon während der online-Buchung die Fahrradmitnahme direkt mitreservieren. Negativ viel mir Germanwings auf, die für einen Flug nach London mit Umsteigen gleich 2x das Fahrrad berechnen wollten obwohl ich eine durchgehende Verbindung buchen wollte.

Mit Lufthansa gings also von Leipzig via Frankfurt nach London City Airport. Alles ganz entspannt, aber den Blick zur Gepäckverladung hab ich vermieden. Will gar nicht sehen wenn die mein Bike aufs Gepäckband werfen. Sowas ertrag ich nicht. Aber: das Bike kam heil an, nur die Transporttasche hat ordentlich gelitten und ich musste bereits Ersatzrollen bestellen. Naja, ist halt nur die Transporttasche und genau dafür gemacht. Nach der Landung gings via DLR und Centrel Line in Richtung Zeltplatz und verliess die Central Line an der drittletzten Station um dann nochmal 30 Minuten bis zum Zeltplatz zu laufen. Zeltplatz und Start/Ziel waren nur wenige Meter von einander entfernt am Stadtrand Londons. Auf dem Weg zum Zeltplatz sah ich auf der anderen Strassenseite einen Typen laufen, der ein Rennrad neben sich schob und “etwas” Gepäck auf dem Rücken trug. Ein kurzer Blickkontakt, einen Gruss und die Strassenseite gewechselt. Gemeinsam gings zum Zeltplatz und wir schlugen unsere Zelte nebeneinander auf. Er – das war Anco aus Holland. Ein sympathischer, entspannter, unaufgeregter Typ der LEL in rund 64 Stunde absolvierte und damit als erster ins Ziel kam. Seinen Startplatz bekam er nicht schon im Januar, sondern viel später über eine Warteliste im April oder Mai.

Flughafen Leipzig - Scicon AeroComfort 2.0 TSA Soft CaseNeben meinem Bike – schön verpackt in einem Scicon AeroComfort 2.0 TSA Soft Case – ein ausführlicher Bericht später – schleppte ich noch  nen grossen Deuterrucksack, nen kleinen Deuterrucksack und mein Zelt mit mir. Puh, ganz schön viel zumal das Packen ne kleine Herausforderung war. Bereits Anfang Juli reisten wir von Norwegen nach Deutschland in den Urlaub. D.h. in Norwegen schon das erste Mal zu überlegen was ich brauche könnte und das dann einzupacken. Daraus wählte ich dann erst Ende Juli die Sachen aus die ich wirklich mitnahm. Da ich alles selbst irgendwie tragen musst blieb alles so reduziert wie möglich, aber war dann doch ne ganze Menge. Allein Zelt, Schlafsack und Isomatte, Ersatzmäntel, Bikeschuhe und Helm nehmen so einiges an Platz weg. Aber es ging, geb aber zu die Leute die mit Auto oder sogar Wohnmobil angereist sind, etwas zu beneiden.

Die anderen LEL 2013 – Bericht:

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